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Der Weg ins wahre Leben – G.K. Holderer

Der Weg ins wahre Leben
– G.K. Holderer –

Ausgehend von der wertvollen Aussage Jesu: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich!”, wollen wir diesen wahren Weg näher betrachten.
Was für ein Weg ist das? Wie finden wir diesen Weg? Wohin führt dieser Weg? Gehen wir der Reihe nach diese Fragen an.

Wir Menschen haben die Möglichkeit erhalten in einem zeitlich begrenzten materiellen Leben auf der Erde Erkenntnisse zu sammeln, warum wir überhaupt hier leben und wie unsere Zukunft aussehen wird. Wenn wir begriffen haben, dass auf dieses zeitlich begrenzte Leben, das kaum länger als 90 Jahre währt, ein dauerhaftes Leben folgen wird, dann dürften wir zumindest neugierig werden, wie das spätere Dasein aussehen wird und vor allem was man hierfür tun muss und wie man ins dauerhafte Leben gelangt. Es ist unsere Aufgabe diesen Weg zu suchen und zu finden!

Jesus sagte: “Ich bin der Weg!” Darum wollen wir uns zunächst mit Jesus’ Aussage beschäftigen. Wer ist Jesus? Er ist eine zweifache Person. Er ist auf unserer Erde geboren und ist daher seinem Äusseren zufolge ein normaler Mensch. Aber er hat in seinem Inneren den göttlichen Geist, welcher der allmächtige und heilige Gott selbst ist. Nachdem Jesus die Anfechtungen des Bösen, also die negativen Eigenschaften, die er genauso wie jeder andere Mensch überwinden musste, besiegt hatte, konnte sein Gottesgeist komplett auch vom Menschen Jesus Besitz ergreifen. Bei uns Menschen würde man sagen, er wurde wiedergeboren im Geist. Durch die höchste Demut, die Jesus hatte, nahm er sogar den Tod am Kreuz auf sich, um so zu beweisen, dass eine Auferstehung vom Tod folgt und das echte, das ewige Leben nun im geistigen Jenseits beginnt. Seine Überwindung des Todes und des Bösen will er auf uns alle übertragen, damit auch wir in den höchsten geistigen Bereich, den Himmel, kommen können.

Die Übertragung der Erlösung auf den Menschen hat an Pfingsten begonnen. In der Bibel lesen wir, dass der heilige Geist die Jünger erfasste und sie durch ihn in geistiger Kenntnis und Liebe zu Jesus gewaltig wuchsen. Dies ermöglichte ihnen das Wort Gottes mit Vollmacht weiter zu verbreiten. Aber nicht nur sie sondern auch wir alle, die seit diesem Pfingsten geboren wurden, bekamen und bekommen natürlich noch immer ein Stück dieses erlösenden Geistes in unser Herz gelegt. Anfangs ist dieser gut verkapselt um nicht durch Unkenntnis oder Böswilligkeit missbraucht zu werden. Erst wenn der Mensch sich ernsthaft bemüht seine Liebe zum himmlichen Vater, zu Jesus, zu entdecken und zu verbessern, dann löst er sich aus seiner schützenden Umhüllung und dringt in die Seele ein zur Stärkung des Lebens.
Die Liebe spielt also eine besonders wichtige Rolle in der Entwicklung des Lebens. Es ist wohl so, dass niemand ohne Liebe ist. Jedoch wird diese zumeist verkehrt eingesetzt. Materielle Dinge wie Geld, Ruhm, leitende Position, Leidenschaften für Drogen, Trinken, Sex und übermässiges Essen sind solche Irrwege, die der Mensch bevorzugt. Diese falsch eingesetzte Liebe besetzt die ganze Seele, die doch zuständig ist, das Richtige vom Falschen zu unterscheiden um dann der Aufgabe unseres Erdenlebens zu folgen, nämlich das Gute zu wählen, damit die Seele sich befreien kann von der mit der Geburt vererbten Ursünde.

Solange die Seele sich in falscher Liebe befindet, solange besetzt diese ihre Seele und verhindert ihre wahre Aufgabe. Diese kann nicht wahrgenommen werden. Der auf der Erde lebende Mensch muss sich selbst zunächst erkennen, wie er lebt und was er falsch macht, dann mit starkem Willen sich davon befreien, sodass in seiner Seele Platz frei kommt um den richtigen, den wahren Weg zu beginnen. Der wahre Weg basiert auf der Erkenntnis, dass dieses Leben auf der Erde nicht alles ist, sondern dass das echte Leben erst danach beginnt. Erinnern wir uns, dass Gott Geist ist und er uns nach seinem Vorbild erschaffen hat – also sind auch wir als geistige Wesen erschaffen worden. Unser Leben auf der Erde in unserem materiellen Körper ist nur zeitlich und soll von uns benutzt werden durch die auf uns zukommenden Situationen und Eindrücke zu erkennen wie weit wir vom wahren Leben, nämlich dem geistigen Leben, entfernt sind. Wir müssen unseren ganzen Willen einsetzen um Stück für Stück die falsche Liebe in die wahre Liebe für Gott, der unser himmlicher Vater ist, zu verändern. Nicht umsonst nennt er uns Kinder!

Ein kleines Kind hat ein absolutes Vertrauen zu seinen Eltern, weil es weiss, dass es sich auf sie verlassen kann und dass es alles, was es zum täglichen Leben benötigt, erhält. Genauso müssen wir unser Verhältnis zum himmlichen Vater, der ja auch der heilige Gott und Schöpfer ist, sehen. Volles Vertrauen zu ihm ist besonders wichtig! Mit diesem Wissen leuchtet uns dann auch ein, dass die anderen Menschen auch Kinder von Gott sind, sie kämpfen mit den gleichen Schwierigkeiten wie wir selbst. Sie sind unsere Geschwister. Natürlich gibt es riesengrosse Unterschiede im Verhalten, Wissen und der noch nicht entwickelten wahren Liebe zum himmlichen Vater und zueinander. Aber durch den inneren Kampf ums geistige Leben werden wir zu Geduld, Demut und Sanftmut geführt. Diese Eigenschaften sind Untergruppen der Liebe. Ohne sie besteht keine Nächstenliebe!

Wir haben jetzt von der Seele gesprochen. Sie hat ihren zentralen Sitz im Herzen, von dort dehnt sie sich aus in den ganzen Körper. Daher befindet sich der wahre Weg im Herzen! Aus der Seele, die im Erdenleben das Lebenszentrum ist, muss der Unrat weggeschafft werden um dadurch den göttlichen Geist als Ziel unserer Bemühungen zu erkennen.
Jeder Mensch hat ein inneres Gefühl, war er tun sollte oder besser lassen sollte. Dieses Gefühl kommt aus dem Herzen oder auch der Seele. Wir sprechen da auch vom Gewissen. Dies ist der Einfluss des Gottesfunken. Er ist anfangs wohl verschlossen und kann nur ein schwaches Zeichen dem Menschen geben, aber je mehr die Seele von den falschen Leidenschaften befreit wird, desto deutlicher meldet sich der göttliche Geist in uns. Dies schreitet soweit voran, dass bei einer fast ganz gereinigten Seele der Mensch im Gespräch mit dem göttlichen Geist sein kann. Es versteht sich von selbst, dass diese Fragen und Antworten sich auf das ewige Sein, also auf den geistigen Bereich beziehen müssen und nicht auf materiellen Wohlstand. Als Beispiel sei die Gesundheit angeführt. Während seines Erdenlebens hat Jesus stets zunächst die Seele der Kranken geheilt, weil er wusste, dass eine gesunde, vom Unrat befreite Seele, die Basis für einen gesunden Körper ist. Wenn wir diese Erkenntnis umdrehen, sagt dies aus, dass viele Krankheiten darauf beruhen, dass die Seele des Menschen verschmutzt ist und so eine Krankheit entsteht oder nur schwer heilbar ist.

Kommen wir auf die anfangs gestellte Frage: “Wie finden wir diesen Weg?” zurück. Die Grundlage allen Lebens ist die Liebe. Der Schöpfer hat alle Wesen durch seine Liebe erschaffen. Das Wort ‘Leben’ kann daher mit dem Wort ‘Liebe’ getauscht werden. Wir müssen in uns suchen, welche Eigenschaften nicht der Liebe entsprechen und dann ausmerzen. Auf diese Weise schaffen wir in unserer Seele, im Herzen, Platz um die Stimme des Geistfunkens deutlich zu vernehmen. Liebe fragt um Vertrauen und ganz besonders zum himmlichen Vater, zu Gott. Vertrauen fragt auch darum, Gott handeln zu lassen ohne dass wir ständig als Besserwisser auftreten, indem wir den von uns gewünschten Weg vortragen.

Wohin führt der Weg? Ganz kurz geantwortet: In den Himmel! Dieser ist das geistige Reich, in dem wir für immer leben werden. Als Kinder des allmächtigen, heiligen Gottes, der für uns ein echter Vater ist, werden wir sehr viele Aufgaben erhalten, die uns weiter entwickeln werden und die uns mit viel Freude erfüllen werden. Ewige Ruhe kann nur so verstanden werden, dass wir uns innerlich nicht aufregen werden, sondern eben mit viel Ruhe unsere Entscheidungen treffen und ausführen. Ruhe als Faulheit gibt es “drüben ” nicht!
Liebe und Vertrauen zu Jesus ist der wahre Weg, der uns zum lebendigen Himmel führt!

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G.K. Holderer – 06.2017

Die Lebensbasis des Menschen – G.K. Holderer

Die Lebensbasis des Menschen
– G.K.Holderer –

Seit wann gibt es Menschen auf der Erde und wie wurden sie erschaffen? Zuerst sollten wir wissen, dass hinter allem Leben ein Schöpfer steht und dass dieser in einer vollkommenen Ordnung und Reihenfolge seine Geschöpfe entstehen und wachsen lässt. Wir beschränken uns hier auf die materielle Welt und da im besonderen auf unsere Erde.

Wir kennen die vielfältigen Epochen wie z.B. Eiszeit oder Steinzeit. In jeder dieser Epochen gab es ein bestimmtes Ziel des Wachstums, beispielsweise musste der Erdboden so verändert werden, dass ein Wachstum von Pflanzen möglich wurde. Danach galt dasselbe für das Erschaffen von bestimmten Tieren, die nach ihrem Tod wieder den Boden düngten und so verbesserten. Das höchste Lebewesen ist der Mensch. Für ihn wurde die materielle Welt vorbereitet.

Bevor wir zum Menschen kommen, müssen wir einen Blick auf die Beschaffenheit einer Pflanze oder eines Tieres werfen. Beide bestehen aus der sichtbaren Materie und einer innerlichen Seele. Das Leben befindet sich in der Seele. Diese hält den materiellen Körper am Leben. Trennt sich die Seele vom Körper, dann ist das Leben der Pflanze oder des Tieres erloschen. Ihre Seelen sind mit einem Instinkt ausgerüstet, je nach Art des Lebewesens. Bei Säugetieren wie Rind oder Tiger ist der Instinkt am höchsten ausgebildet. Aber Tiere haben keinen Geist. Dies ist dem Menschen vorbehalten.

In der Bibel lesen wir, dass Gott mit Adam den ersten Menschen erschaffen hat und das vor weniger als 7000 Jahren. Nun haben die Archäologen aber Skelette gefunden, die mindestens 50 000 Jahre alt sein müssen. Das kann aber sehr leicht aufgeklärt werden. Im Rahmen der Entwicklung war es zunächst nötig einen Vorläufer des geistigen Menschen zu erschaffen. Da gehören die gefundenen alten Skelette dazu. Diese Menschen hatten wie die höchst entwickelten Tiere lediglich ihren Körper und eine Seele mit Instinkt. Man könnte diese frühen Menschen auch als Tiermenschen bezeichnen.

Die ersten Menschen mit Geist, Seele und Körper sind also tatsächlich diejenigen, die in der Bibel als Adam und Eva beschrieben stehen. Der Geist darf natürlich nicht mit dem Verstand verwechselt werden. Der Apostel Johannes erklärte es deutlich, als er sagte, dass Gott Geist ist und Moses sagte, dass wir nach dem Vorbild Gottes erschaffen sind, also sind auch wir in erster Linie geistige Wesen..

Gott, der Schöpfer und Vater der Menschen hat die Menschen ja nicht für ein kurzes Leben auf der Erde erschaffen, sondern für ein geistiges ewiges Leben, das erst nach dem Erdendasein beginnt. Um nun die Menschen und werdenden Kinder Gottes ein Leben auf der Erde zu ermöglichen, in dem die geistigen Voraussetzungen erlernt werden können, war die endlos lange Vorbereitung der materiellen Erde notwendig.

Es tauchen nun Fragen auf, z.B. warum ist das Erdenleben so mühsam um geistig zu wachsen, damit wir für das geistige Reich und Himmel fähig sind! Dass das Erdenleben erst nötig wurde, wissen wir durch den Fall Luzifers, der durch Ungehorsam gegenüber dem Schöpfer entstand.

Kommen wir jetzt zu Adam und Eva zurück, den ersten Menschen mit einem von Gott gegebenen Geist. Der Geist gab ihnen die direkte Verbindung zu Gott, dem Schöpfer und ihre Seelen hatten nicht mehr den Instinkt ihrer Vorläufer, sondern Verstand und Vernunft. Dadurch konnten sie die auf sie zukommenden Situationen beurteilen und richtig entscheiden. Da sie die ersten Menschen auf dieser Basis waren, hatten ihre Seelen keine vererbten schlechte Eigenschaften. Es war in ihrem Leben lediglich notwendig auf den inneren Geist zu hören und schon wäre alles nach der göttlichen Ordnung durchzuführen gewesen.

Ihr Geist war so stark mit ihrer Seele verbunden, dass sie unmittelbar Kenntnisse von Pflanzen und Tiere erhielten, warum diese vorhanden sind. Pflanzen und Früchte zum Geniessen, Tiere als Unterstützung des Menschen. Selbst Tiger und Löwen waren diesem starken geistigen Willen der ersten Menschen unterlegen. Sie verhielten sich ihnen gegenüber zahm. Das ist es, was als Paradies beschrieben steht. Das Paradies ist also eine innere Einstellung des Menschen, die sich nach aussen auf seine Umgebung auswirkt.

Auf Ordung zu achten, heisst gehorsam zu sein. Aber genau da wurden Adam und Eva schwach! Sie begnügten sich nicht mit ihrem wunderbaren Paradies. Sie bedachten nicht, dass sie noch in einem Probezustand waren, der ihre Seelen festigen sollte um niemals mehr gegen Gottes Ordnung zu sündigen und stets seine Ordung als die beste anzuerkennen und danach zu handeln. Das gelang ihnen nicht! Sie wurden ungehorsam mit der Folge, dass Kain geboren wurde!

Ihre Ungehorsamkeit musste sich nun auf ihren Sohn Kain vererben und das mit verheerenden Folgen. Wären sie innerhalb der Ordnung Gottes gehorsam geblieben, dann wären sie von Gott gesegnet worden, was eine dauernde Stabilität des Gehorsams und Verständnisses der göttlichen Ordnung gebracht hätte. Alle daraufhin geborene Kinder von Adam und Eva wären so ebenfalls ohne negative Eigenschaften gewesen und das hätte ebenfalls für alle Nachkommen gegolten. Die Oberhoheit des Menschen auf alles Leben auf der Erde wäre geblieben, das Paradies wäre auch für uns noch anwesend.

Aber mit der Geburt Kains wurde alles anders – das Paradies gab es nicht mehr. Alle Menschen unterlagen den sich steigernden schlechten Eigenschaften. Jeder erbte diese von seinen Eltern. Ungehorsam führte zu Hochmut und Egoismus. In diesen beiden negativen Eigenschaften sind alle andere Sünden enthalten.

Das schlimmste dabei ist, dass der Mensch nach seinem Ableben auf der Erde nicht sofort in den geistigen Himmel kommen konnte, da er nicht rein war. Jenseits musste ein Reinigungsprozess fortgesetzt werden und der Sieg über Luzifer war noch nicht errungen. Darum konnte niemand in den höchsten Himmel aufgenommen werden. Jemand musste auf der Erde ein völlig reines Leben führen, das ganz dem Gehorsam zu Gott gewidmet war!

Das Fehlverhalten unserer Stammeltern Adam und Eva ist zurückzuführen auf die Willensfreiheit, die der Mensch haben muss. Ein auferlegter Zwang von Seiten Gottes hätte uns zu Robotern gemacht, die nicht anders als Vorprogrammierte hätten reagieren können. Das wären keine Kinder Gottes geworden. Mit der gegebenen Freiheit ist aber ein tiefes Fallen und ein höchstes Steigen möglich.

Durch das Fehlverhalten Adams und Evas entschied sich die Liebe Gottes selbst als Mensch zu leben, um den fehlenden Sieg über Luzifer zu erringen. Jesus von Nazareth war dieser Menschensohn. Seine Seele und sein Körper waren wie bei jedem Menschen, während sein Geist der göttliche Geist selbst war. Seele und Körper musste Jesus nun dem Geist unterstellen, um dem Gebot der absoluten Gehorsamkeit folgen zu können. Wenn wir dabei an uns denken, dann wissen wir, wie schwer diese Aufgabe war. Seine Demut erklärt uns, warum er sogar den Tod am Kreuz auf sich nahm. Die Menschen – mit dem Drängen Luzifers im Hintergrund – wollten seinen Tod. Er nahm den von ihnen geforderten gewaltsamen Tod an.

Gehorsamkeit ist mit Demut eng verbunden. Durch die demütige Annahme dieser göttlichen Aufgabe, nahm die Liebe Gottes in Jesus zu, aber nicht nur bei ihm sondern auch in uns Menschen, seinen Kindern. Nur so konnte Jesus diese Aufgabe bewältigen.

Jesus erlöste nach seinem Tod im Jenseits viele Seelen und nach seiner Zeit des Erscheinens bei den Gläubigen (vor Pfingsten) stieg er direkt in den Himmel auf, wo er sich für immer mit dem Gottesgeist verband. Wenn wir ihn sehen werden, dann sehen wir direkt in das Angesicht Gottes, des nun sichtbar gewordenen himmlichen Vaters.

Die erlösende Kraft, die durch seine Tat frei wurde, hat er dann sofort auf seine Jünger an Pfingsten weitergegeben. Aber auch wir Menschen, die seither geboren wurden, haben in sich diesen Kern der Erlöserkraft von Geburt an erhalten. Es ist nun aber falsch davon auszugehen, dass wir durch seine Erlösung frei von Schulden sind. Jesus hat den Weg zum Himmel freigemacht, er hat eine Brücke gebaut. Wir dürfen ihm auf seinem Weg folgen und erreichen dann ebenfalls den Himmel. Nicht umsonst sagte er: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater ( Himmel ) denn durch mich!”

Wir müssen in seiner Wahrheit leben und dies ist die Liebe zum himmlichen Vater und zu unseren Mitmenschen. Die Verantwortung liegt bei uns selbst. Ohne selbst tätig zu werden, können wir den wahren Weg zum Leben nicht finden. Die Barmherzigkeit des himmlichen Vaters hilft uns bei der Suche!

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G.K. Holderer,  März 2017

Das Machtzentrum Gottes – G.K. Holderer

Das Machtzentrum Gottes
– G.K. Holderer –

Von Johannes, dem Jünger Jesu, wissen wir, dass Jesus mehrfach gesagt hat, dass Gott Geist ist. Was müssen wir uns darunter vorstellen? Geist ist eine sehr hohe Energieform, die sich in Leben ausdrückt. Dieser göttliche Geist ist in der großen Unendlichkeit des Raumes überall ausgebreitet. Es gibt daher keinen Platz, an dem seine Anwesenheit nicht vorhanden ist. Dieser allumfassende Geist hat aber auch ein Machtzentrum, das alles steuert. Dieses Machtzentrum ist nichts anderes als seine Liebe! Und beinahe unvorstellbar – diese Liebe ist unser Vater! Denn sie hat alle lebende Wesen aus sich gestellt und zur Entwicklung freigegeben. Daher ist die Liebe der Vater von uns Menschen.

So wie in Gott der Geist das Leben in sich hat, so ist das auch bei uns Menschen. Unser innerlicher Geist ist unser Leben. Der Körper dagegen ist uns nur zeitlich gegeben und wird durch seinen Geist am Leben gehalten. Die Seele, die zwischen Geist und Körper angeordnet ist, gehört eigentlich zum Geist. Sie ist aber noch unrein und sowohl mit guten, aber auch mit vielen schlechten Eigenschaften versehen. Daher ist unsere Seele bei unserer Geburt noch getrennt vom Geist. Ihre Aufgabe ist es, die feste Verbindung zu ihrem Geist wieder herzustellen. Dazu dienen die äusseren Ereignisse und Situationen, die auf den Menschen zukommen und einwirken.

Im Wissen, dass unser Geist wir selbst sind und dass unser Körper nur eine zeitliche Gabe ist, wird man und muss man sein Dasein auf der Erde nachdenklicher gestalten als nur den äusseren Lüsten und Verlockungen zu folgen. Sind diese ja nur zugelassen von Gott, unserem Vater, um uns Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass diese die zu überwindenden negativen Eigenschaften sind, die uns drängen ihnen zu folgen und sie auszuführen.

Behalten wir die Liebe des himmlichen Vaters im Auge, die das Machtzentrum der Gottheit ist. Sie hat uns als Jesus in seinem Leben auf unserer Erde mitgeteilt, dass wir ihre Kinder sind, da sie ja der Vater ist. Wir werden einst in dieses Machtzentrum, das ja die Liebe ist, aufgenommen werden. Was dieses Großes bedeutet, das kann sich jeder selbst ausmalen. Nicht zu vergessen ist, dass wir geschaffene Wesen sind, die niemals Gott, den Ungeschaffenen, erreichen können. Das war der Fehler Luzifers, der meinte, Gott ebenbürtig geworden zu sein.

Vorläufig sind wir kleine Menschen, die täglich, manches Mal sogar stündlich, vor Aufgaben gestellt werden, die eine starke Verbindung mit Jesus notwendig macht um sie im Sinne der Liebe auszuführen. Als werdende Kinder Gottes benötigen wir die Erziehung in der freien Meinungsbildung und einen festen Willen um die richtige auf den Geist gerichtete Entscheidung zu fällen. Trotzdem würden wir das Ziel nicht erreichen, wenn nicht die helfende Hand des Vaters uns unterstützen würde. In der Praxis ist seine Hilfe im Herzen anwesend, die uns anfangs als Gewissen und später in deutlichen Gedankenhinweisen den richtigen Weg zeigt.

Jesus sagt uns mehrfach: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich!” Im Menschen Jesus wohnte und wohnt natürlich noch immer der Gottesgeist. Darum ist er der wahre Weg zum Leben! Er hat es uns vorgemacht, dass man ein reines, demütiges und liebevolles Leben im Körper ausführen kann. Dass er sich darüberhinaus noch hat kreuzigen lassen, geschah für uns für ein ewiges Leben im Geist, aber auch als Zeichen für Luzifer, dass dieser als geschaffenes Wesen eben keine Gotteskraft besitzt. Nur die ewige Liebe hat es bisher verhindert, dass er nicht seinen Tod fand.

Die Trennung von Gott bewirkt, dass keine göttliche Lebensenergie fliesst. Wo dieser Zufluss fehlt, da findet solch ein geschaffenes Wesen unweigelich den Tod. Gott als die Liebe und daher als Vater liebt aber alle seine Geschöpfe und wird alle wieder auf den richtigen Weg leiten, damit sie einst in seinem geistigen Reich ankommen. Zeit dafür spielt keine Rolle, nur das Ziel. Für die Rückführung der gefallenen Wesen hat Gott das zeitweise Leben in der Materie geschaffen, so dass jeder Mensch Erkenntnisse sammeln kann, die ihm den Sinn seines Erdendaseins klar machen. Jesus hat dies in seinem Satz zusammengefasst: “Liebe Gott über alles und deinen Nächsten so wie dich selbst!” Wir alle sind auf dem Weg zum Himmelreich. Durch die unterschiedliche Gabe der Eigenschaften müssen wir Respekt gegenüber allen Mitmenschen haben, denn jeder hat eine etwas andere Entwicklung vor sich. Das Ziel aber ist dasselbe!

G.K. Holderer, Februar 2017. 

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Der heilige Gott in Jesus Christus – G.K.Holderer

Der heilige Gott in Jesus Christus
~ G.K. Holderer – Februar 2016

Lesen wir zunächst im Evangelium Johannes, ab Kapitel 1 Vers 1:
“Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. (weiter ab V.14) Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater.” 

Hier wird uns mitgeteilt, dass das Wort Gott selbst ist und Fleisch annahm im Menschen Jesus. Dadurch sehen wir die Herrlichkeit Gottes im Sohn, der ins Fleisch eingeboren wurde. Was bedeutet das für uns Menschen? Der sichtbare Mensch Jesus ist der Sohn Gottes. Dazu muss man auch seine Seele zählen, denn diese musste er zusammen mit seinem Fleisch seinem innewohnenden Geist untertan machen. Dies wird als die Wiedergeburt im Geist beschrieben. Und der Geist in Jesus? Dies ist Gott selbst, wie es beim Apostel Johannes deutlich gesagt wird. Der Mensch Jesus erreichte diesen Zusammenschluss der Seele mit seinem Geist, also die Wiedergeburt, bevor er mit seiner Lehre begann.

Jesus war als sichtbarer Mensch der Gottes- und Menschensohn, aber sein Geist war viel mehr, nämlich der heilige Gott selbst. Gott konnte ja unmöglich in seiner Allmacht als Schöpfer zur Erde kommen, das hätte kein Mensch überlebt, sondern er kam in seiner Liebe als Vater, umkleidet als der Mensch Jesus.

Durch seinen Kreuzestod wurde zusätzlich zur Seele auch sein Körper vergeistigt. Dies erkennen wir unter anderem in der Begegnung der Maria Magdalena direkt am Auferstehungstag. Vor ihr stand der vergeistigte himmliche Vater, den sie nicht anfassen durfte. Im geistigen Reich ist alles Geist, da gibt es keine Materie mehr. Gott hat sich durch sein Leben als Mensch auf der Erde einen für uns sichtbaren Geistkörper geschaffen, der uns den himmlichen Vater stets sichtbar macht. Er hat sich viele Male nach seiner Auferstehung bis zu seiner Himmelfahrt in diesem Geistkörper gezeigt. Wir können es auch so ausdrücken: der ehemalige Menschensohn Jesus ist durch seinen innewohnenden Gottesgeist zu unserem sichtbaren heiligen himmlichen Vater geworden.

Betrachten wir dazu das Glaubensbekenntnis: “ich glaube an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn … aufgefahren gen Himmel, sitzend zur Rechten des allmächtigen Vaters…”. Wir erkennen aus der heiligen Schrift, dass der auferstandene Jesus und Gott identisch sind. Wie kann er dann neben sich selbst sitzen? Haben hier die alten Kirchenväter den Text nicht gut verstanden oder warum haben sie Gott dreigeteilt angegeben? “Gott hat den Menschen nach seinem Vorbild erschaffen”! Der Mensch ist eine Einheit. Da kann Gott doch keine ‘dreigeteilte Einheit’ sein!

Im Glaubensbekenntnis wird zum heiligen Geist nichts weiter gesagt. Hier darf man wiederholen, dass Gott Geist ist. Auch hier erkennen wir: er ist ein einiger Gott, aber kein dreigeteilter Gott. An einen Gott als himmlichen Vater kann ich Vertrauen haben, ich kann mich an ihn wenden, ohne nachdenken zu müssen, welchen der Drei ich fragend anbeten soll.

Erlösung durch Jesus bringt Pfingsten – G.K. Holderer

Erlösung durch Jesus bringt Pfingsten
– G.K. Holderer –

Die Erlösung von den Sünden, die Jesus für uns Menschen vollbracht hat, führt sicherlich für viele von uns zu Fragen. Diese wollen wir betrachten. Hier soll auch direkt darauf hingewiesen werden, dass ein Zusammenhang besteht zwischen der Erlösung und Pfingsten. Aber zuerst zur Erlösung.
Gott hat uns seine sieben Wesensarten oder Eigenschaften genannt und diese sind: Liebe – Weisheit – Wille = Ordnung = Ernst- Geduld – Barmherzigkeit.
Ordnung steht in der Mitte der Eigenschaften. Auf ihr ist alles, was durch Gott geschaffen wird, aufgebaut. Sie steht daher bewusst im Zentrum. Die drei Eigenschaften, die links von der Ordnung stehen, gehören den schöpferischen Tätigkeiten an, wobei die Liebe die Leitung hat. Die drei rechts von der Ordnung stehenden Eigenschaften bewaren die erschaffenen Lebewesen durch ihre aufbauenden Kräfte. Über den sieben Wesensarten wacht die Heiligkeit Gottes. Sie steht über allem.
Als die ersten Engel durch Gott und da unter der Initiative der Liebe erschaffen wurden, gab es noch keine Materie. Alles war Geist – oder deutlicher gesagt Geistkörper – genau wie Gott auch Geist ist. Satana, auch Luzifer genannt, war ein Großengel, der unter der Leitung Gottes ebenfalls Geschöpfe ins Leben rufen durfte. Aber hier nähern wir uns der ersten Ursünde, die durch Luzifer begangen wurde. Er trennte sich von Gott, um eine selbstständige Gottheit zu sein ohne dabei zu bedenken, dass alle Lebenskraft von Gott ausgeht. Ohne Seine Lebensenergie musste Luzifer auf Sicht gesehen sterben. Aber Gott hatte Erbarmen mit ihm und allen, die mit ihm abtrünnig wurden. Er schuf die Materie um allen die Gelegenheit zu geben in dieser Materie durch ein zeitlich begrenztes Probeleben ihre verkehrten Auffassungen zu erkennen, Liebe zu Gott zu finden und diese anzunehmen. Zu der von Gott geschaffenen Materie gehören alle Sonnen und Planeten. Wir, auf unserem kleinen Planeten Erde, haben einen besonderen Vorzug vor allen anderen Sonnen.
Nach einer langen Zeit des Aufbaus der materiellen Erde konnten schliesslich auf ihr Menschen ihr Leben beginnen. Ohne jetzt auf Tiere und ‘Vormenschen’ einzugehen, waren Adam und Eva diejenigen, die den Weg der Rückkehr der durch Luzifer Gefallenen in einem Leben auf Erden begonnen. Sie erhielten das Paradies als Lebensbasis. Dies bedeutet, dass sie eine besonders enge und starke innere Verbindung mit der Liebe Gottes hatten. Denn diese – die Liebe – hatte alles ‘ausserhalb’ Gottes befindliche Leben erschaffen und war daher auch verantwortlich für einen guten Ablauf. Kein durch Gott erschaffenes Leben durfte zu Tode kommen. Die Liebe setzte sich ab jetzt als Vater von den Menschen ein. Darum sind bzw. werden die Menschen Kinder der göttlichen Liebe, vom heiligen Gott!
Adam und Eva hatten eine Aufgabe erhalten, nämlich gehorsam zu sein entsprechend der göttlichen Ordnung. Erst nach ihrer Festigkeit in der Ordnung wollte und konnte Gott sie segnen auf dass sie dann auf ewig keine Sünde mehr begehen konnten. Aber Adam und Eva wurden vor der Zeit ungehorsam; sie konnten nicht gesegnet werden. Das war die zweite Ursünde. Die Folgen davon waren, dass alle Nachkommen diese Ungehorsamkeit erbten! Aus dieser Ungehorsamkeit entstanden alle Varianten der schlechten Eigenschaften wie Hochmut, Egoismus, Machtverlangen und vieles mehr. Wir sehen dies täglich in unserer Umgebung, was die offensichtlich ‘kleine’ Ungehorsamkeit für Folgen hatte.
Die Liebe in Gott war sich bewusst, dass diese Menschen so nicht in den Himmel des göttlichen Reiches zurückkehren konnten, weil sie noch immer unrein waren. Dazu kam, dass die Heiligkeit Gottes ihrer Liebe den Auftrag gab, entweder alles Leben zu retten – wir erinnern uns der vielen Milliarden die mit Luzifer zusammen abtrünnig wurden – oder alles zu vernichten und zurück zu kehren in den Schoß der Gottheit, so dass der Urzustand in der Gottheit zurückkäme.
Die Gottesliebe wusste die richtige Lösung: sie selbst musste auf die Erde um zu beweisen, dass ein sauberes Leben in der Materie stattfinden konnte. Und das tat dann auch die Liebe! Sie begonn im Menschen Jesus ihr Leben auf unserer Erde um als erste Luzifer zu beweisen dass er einen verlorenen Kampf gegen Gott stritt.
Körper und Seele von Jesus waren gleich wie bei allen Menschen, während in ihm der göttliche Geist lebte. Aber dieser war eingeschlossen, so dass der Mensch Jesus (der Menschensohn) genau wie wir hart kämpfen musste, um nicht den Verlangen von Körper und Seele zu unterliegen. Durch sich streng an die göttliche Ordnung und die Liebe zu halten, erreichte er im Alter von 30 Jahren die Wiedergeburt der Seele im Geist. Das bedeutete, dass seine Seele vollkomen eins war mit dem göttlichen Geist in ihm. Nun begonn Jesus die Menschen zu lehren, dass Gott nicht nur Schöpfer und Herr sondern in seiner Liebe und Barmherzigkeit auch Vater sei.
Aber damit war seine Aufgabe noch nicht zu Ende. Es war nicht genug, dass seine Seele sich für immer mit dem Gottesgeist verbündete, denn auch der Körper musste dem Geist untergeordnet sein. Solange ein Mensch auf Erden lebt, wird er durch die äusseren Einflüsse des Erdenlebens und der körperlichen Verlangen gestört und diese arbeiten gegen seine geistige Überzeugung. Jesus wusste, dass er nur durch eine komplette Demütigung seines Körpers hierüber Herr werden konnte.
Er nahm den qualvollen Tod am Kreuz auf sich um auch diesen Teil der Aufgabe in seiner Liebe zu Gott zu vollbringen. Im Garten Gethsemane, kurz vor seiner Gefangennahme, trennte sich der Gottesgeist vom Menschen Jesus, damit dieser allein den Tod am Kreuz und damit die Erlösung der Menschen vollbringen konnte. Die wiedergeborene Seele von Jesus wurde im Gebet gestärkt und nahm die Marter an. Direkt nach seinem Dahinscheiden kehrte der Gottesgeist in ihn zurück. Jesus hatte die Aufgabe der göttlichen Liebe und Weisheit vollbracht, Seele und Körper waren vergeistigt und so konnte er sich schon nach zwei Tagen als der Auferstandene in seinem Geistkörper sehen lassen. Die Heiligkeit Gottes war besänftigt und verband sich wieder mit ihrer Liebe und Weisheit, die diese Aufgabe im Menschen Jesus auf sich genommen hatten um zu beweisen, dass alles erschaffene Leben weiter fortbestehen wird.
Durch sein vollkommenes Lebens öffnete Jesus die Pforten des Himmels und baute die Brücke dorthin. Während die zu Beginn genannten Ursünden besiegt und vergeben wurden, leiden wir selbst noch immer an ihrem Erbe. Unsere täglich begangene Sünden werden wohl auch vergeben, aber wir müssen zuerst dafür sorgen, dass wir unsere Fehler einsehen und nicht wieder ausführen wollen. Dann ergreift die Barmherzigkeit des himmlichen Vaters unsere Sünden und wir sind davon befreit.
Um uns eine bessere Erkenntnis zu geben um den richtigen Weg zum Himmel einzuschlagen, hat Jesus uns die folgenden Worte gegeben, die wir anwenden sollen: “liebe Gott über alles und deinen Nächsten so wie dich selbst!” Bleibt aber die Liebe des Menschen auf materielle und körperliche Leidenschaften gerichtet, dann geht er nach seinem Tod in eine artgleiche Umgebung seiner verkehrten Liebe. Das ist der Zustand, den wir Hölle nennen. Um von dort zurück zu kehren und den Weg zum Himmel zu finden, wird sehr, sehr lange dauern.
Hier auf der Erde leben wir in einer Situation von gut und böse. Während in der Zeit bis Jesus alle Menschen fehlerhaft lebten und nicht in den Himmel aufgenommen werden konnten, hat Jesus den möglichen Lebenserfolg für den Menschen auf der Erde nicht nur verbessert sondern sogar vervollkommnet. Das sagt nun nicht, dass wir von allem Bösen befreit sind, im Gegenteil, Luzifer kämpft mit allen Mitteln gegen die offene Himmelstür.
Jesus hatte vor seinem Tod den Jüngern einen Tröster zugesagt, der nach seiner sichtbaren Abwesenheit Hilfe geben würde. Dieser Tröster kam dann auch an Pfingsten in Form des heiligen Geistes. Er durchströmte die Jünger und Freunde Jesu. Sie waren dadurch wiedergeboren im Geist und sie konnten die Lehre Jesu, welche die göttliche Lehre ist, in aller Reinheit weitergeben. Seit dieser Zeit empfängt jeder Neugeborene einen Anteil des erlösenden Pfingstgeistes. Das gibt uns Kraft und macht uns bereit für den Kampf mit allen negativen Verlangen und Wünschen. Das Böse muss rausgworfen werden und das geschieht keinesfalls auf friedliche Weise. Dies ist vergleichbar mit einem neuen Wein, der gären und brausen muss, bevor er sauber und rein ist. Aber wie sollten wir sonst selbstständige Kinder des himmlichen Vaters werden, der doch der ewige, heilige Gott ist!
Erst muss der Mensch begreifen, warum er auf der Erde lebt, dann wird er das Gotteswort lesen und danach handeln. Dardurch verlangt sein ich, die Seele, nach dem Geist, der mit Freude bei allen zukünftigen Entscheidungen mithelfen wird. Die Entscheidungen selbst bleiben im Ermessen der Freiheit des Einzelnen den rechten oder den linken Weg einzuschlagen.
So wie die Jünger innerlich die Kenntnisse empfingen um ihre Mitmenschen zu lehren, so ist das auch heute noch. Jesus sagte, dass viele berufen sind, aber nur wenige sind auserkoren. Diese Auserkorenen haben in ihrem Herzen eine feste Verbindung mittels ihres Geistes zum himmlichen Vater. Er gibt ihnen Trost und tiefe Lehren um sie an die Mitmenschen weiter zu geben. Dies sind die aktuellen Mittel um den Gärungsprozess zu beschleunigen. Zuerst muss der ‘Wein’ reif sein, dann erst kann Jesus sichtbar zur Erde zurückkommen.

Erlösung durch Jesus Christus – G.K. Holderer

Erlösung durch Jesus Christus  –  G.K.Holderer

Zu dieser Überschrift gehört noch ein Untertitel: ‘Vom Menschen Jesus zum himmlichen Vater Jesus Jehova.’ Dieser Untertitel beschreibt, was gleichzeitig mit der Erlösung von uns Menschen durch Jesus Christus geschieht. Bevor wir auf das Thema näher eingehen, müssen wir zunächst die Begriffe “Mensch Jesus” und “Jesus Jehova” etwas erläutern um zu verstehen, welche Unterschiede bei diesen Namen bestehen.

Der Mensch Jesus ist geboren von einer jungen Frau, nämlich Maria und er hat somit einen normalen Körper wie alle Menschen. Seine Seele ist ebenfalls wie bei nahezu allen Menschen aus der Naturseelenentwicklung hervorgegangen. Sie hat damit auch die negativen Eigenschaften, die durch den Fall Luzifers hervorgerufen wurden. Darum wird in der Bibel Jesus öfter mit Menschensohn bezeichnet. Er ist wie wir alle ein Mensch. Nun kommt aber ein wesentlicher Unterschied. Während bis zum Zeitpunkt der Geburt Jesu alle Menschen seit Adam einen von Gott gegebenen reinen Geist – nicht mit Verstand zu verwechseln – erhalten haben, ist in Jesus der göttliche Geist selbst.

Die Bezeichnung Jesus Jehova wird vielleicht weniger häufig benutzt, aber sie bezeichnet den für uns sichtbaren himmlichen Vater. Jehova ist Gott und das schon immer. Bis zur Zeit von Jesus auf Erden war er in seinem Gotteszentrum für uns Menschen unsichtbar. Durch die Auferstehung, die in Verbindung mit der vollständigen Einigung des vergeistigten Menschen Jesus mit dem in ihm wohnenden Gottesgeist steht, wurde Gott für alle Menschen sichtbar im “ehemaligen” Menschen Jesus. Er ist unser alleiniger, sichtbarer Gott, unser himmlicher Vater Jesus Jehova.

Als Kleinkind können wir Jesus wie jedes andere Kind betrachten, aber es gab in dieser Lebensphase viele Gelegenheiten, in denen der göttliche Geist durch das Kleinkind sprach und handelte. Wir werden in der “Jugend Jesu” von Jakob Lorber darüber unterrichtet.  Er lehrte in dieser Zeit seinen Ziehvater Josef, dessen Söhne und natürlich seine Mutter Maria, dass er der erwartete Messias, der Christus, sei, ja dass der in ihm wohnende Geist Gott selbst sei. Es ist wohl verständlich, dass seine Familie nicht so richtig mit dieser Tatsache umgehen konnte.

Von Beginn an fühlte der Mensch Jesus einen sehr starken Drang von und zu seinem göttlichen Geist. Dies drängte ihn dazu die Einsamkeit aufzusuchen, um dort in langen Meditation seine Seele näher zu seinem Geist zu bringen. Parallel arbeitete er als Zimmermann zusammen mit Josef und dessen Söhnen. Wie anfangs erwähnt war seine Seele, wie bei fast allen Menschen, durch den Ursündenfall Luzifers mit niederen Verlangen und Eigenschaften befleckt. Diese mussten bekämpft und in reine Liebe verändert werden. Dazu dienten die Meditationen und Gebete in der Einsamkeit, aber es war auch die ausübende Ausstrahlung und Weitergabe der Liebe während seiner Zimmermanns-Tätigkeit vonnöten. Diese inneren Bemühungen zur Vereinigung seiner Seele mit dem göttlichen Geist in ihm dauerte bis zu seinem 30. Lebensjahr. Dann war die Wiedergeburt seiner Seele mit dem göttlichen Geist eine Tatsache geworden.

Dies war die Basis um seine Lehrtätigkeit zu beginnen. Jetzt konnte der Gottesgeist im Menschen Jesus voll wirksam werden. Das wichtigste war die Lehre der Liebe, die in seiner Zeit wie auch noch heute so sehr vernachlässigt wird. Unser Leben hängt von der Liebe ab. Dabei ist nicht nur das Leben auf der Erde gemeint, sondern vor allem das nach dem körperlichen Tod geborene Leben in der geistigen Welt. Nicht umsonst fielen immer wieder die göttlichen Worte: “Habe Gott über alles lieb und deinen Nächsten so wie dich selbst!” Der Mensch Jesus, der sich völlig mit dem Gottesgeist vereinigte, konnte daher die Lehre durch sogenannte Wunder ergänzen, um seinen Zuhörern zu beweisen, wie mächtig seine Lehre der göttlichen Liebe ist.  Ich nenne dies “sogenannte”, weil der göttlichen Geist allmächtig ist, was dem normalen Erdenbürger Rätsel aufgibt.

Die Zeit des Lehrens ging nach circa drei Jahren zu Ende. Dann kam die wichtigste Aufgabe für den Menschen Jesus. Er war sich bewusst, dass ursprünglich der erste geistige Mensch – Adam – die Aufgabe hatte, in Gehorsamheit zur göttlichen Ordnung zu leben. Dazu hatte er ständigen Kontakt zu Gott und war der Herr über die materielle Erde. Hätte er es geschafft seiner Aufgabe gerecht zu werden, wären keine negativen Eigenschaften an seine Kinder, Enkel und letztendlich an uns weitergegeben worden. Unser Leben auf der Erde hätte heute einen ganz anderen Charakter. Aber Adam wurde schwach und so war es nötig, dass Gott selbst diese Aufgabe in Verbindung mit einem Menschen – und das war Jesus – auf sich nahm.

Geist ist ewig, aber die Materie hat nur eine kurze Lebensdauer. Die in der Materie und in der Seele steckende Bosheit und gegen das Leben gerichtete Falschheit musste besiegt werden, wollte je ein Mensch rein werden um in die Arme Gottes, unserem himmlichen Vater, zurückkehren zu können. Diese Reinigung und damit der Sieg über die Falschheit konnte nur erreicht werden, wenn sowohl die Seele als auch der materielle Körper in völliger Demut dem Geist Gehorsam leisteten. Die Wiedergeburt seiner Seele im Geist war der erste Schritt dieser Demütigung. Diese hatte der Menschensohn Jesus vor Beginn seiner Lehrzeit erreicht.

Aber sein Körper war noch nicht soweit. Auch dieser musste voll Demut Gott gehorsam sein. Die fleischlichen Verlangen im Körper von Jesus mussten der Liebe und Ordnung Gottes untertan werden. Dies konnte nur durch Erniedrigung des Körpers erfolgen. Das bedeutete die freiwillige Annahme von Marter und einen gewaltsamen Tod. Ein langes Leben auf Erden hätte die materiellen Verlangen des Körpers immer wieder aufkommen lassen, was keine vollständige Demut des Körpers gewesen wäre.

Im Garten Getsemaneh kämpfte der Mensch Jesus, der für seinen letzten Aufgabe vom göttlichen Geist allein gelassen wurde, mit sich und der Angst des bevorstehenden Todes am Kreuz. Seine wiedergeborene Seele hat dann den Ausschlag gegeben und die Demütigung des Fleisches durch den Kreuzestod angenommen. Die Aufgabe der Demütigung musste ja der Mensch vollbringen, nicht Gott!  Daher hatte sich Gott für dieses so wichtige Ziel zurückgezogen. Unmittelbar mit dem Verscheiden am Kreuz kehrte der Gottesgeist in Jesus zurück und verband sich für ewig mit seiner Seele.

Jesus hat als Mensch die Rückkehr von uns allen zu Gott in den Himmel wieder ermöglicht. Er ist durch den in ihm wohnenden Gottesgeist der sichtbare himmliche Vater mit Namen Jesus Jehova! Wir alle werden ihm eines Tages mit Freuden und Bewunderung gegenüberstehen. Durch den Geist an Pfingsten, den zunächst seine Jünger und danach alle Neugeborene ins Herz gelegt bekommen haben und noch stets erhalten, hat uns Jesus ein Stück seines erlösenden Geistes gegeben, der uns den Weg zurück zum himmlichen Vater leichter finden lässt. Durch diesen Geist haben wir seine ununterbrochene Hilfe auf unserem beschwerlichen Weg das himmliche Ziel zu erreichen. Es versteht sich von selbst, dass er nicht unsere persönliche Sünden weggenommen hat, da müssen wir selbst an uns arbeiten, aber die Brücke zum Himmel ist gebaut und steht offen und sein Erlösergeist hilft uns dabei sie zu überqueren.

Gott hat in der Haushaltung Gottes, Band 1, selbst dazu Stellung genommen: ” Die Pforten des Himmals stehen euch offen und so ihr wollt, könnt ihr hinein und da das Angesicht eures heiligen Vaters schauen, der Ich es bin, der ewige Gott Jehova. Das könnt ihr tun vermöge des lebendigen Wortes, welches ist Jesus Christus, die ewige Liebe und Weisheit in Mir, woraus alles Gute und Wahre fließt.”

 

 

 

 

Der Bund mit der Liebe – G.K. Holderer

Es soll direkt offengelegt werden – wir sprechen über den Bund, den Gott mit den Menschen geschlossen hat. Was ist dies für ein Bund und was schliesst er ein? In jedem Fall ist er besonders wichtig, weil dieser Bund das Leben des Menschen auf der Erde und später im geistigen Reich beeinflusst.

Alle Menschen stammen von Gott ab! Alle Menschen sind geistig erschaffen, weil Gott selbst Geist ist. Gott ist allmächtig und ist durch seine sieben Wesensarten in sich vollkommen ausgeglichen. Seine Wesensart Liebe ist der Ausgangspunkt für die Schöpfung von uns Menschen. Wohl sind Weisheit und Ordnung ebenfalls von großer Wichtigkeit, aber wir wollen jetzt bei der Liebe bleiben. Gottes Liebe hat den Menschen erschaffen und das zeigt uns an, dass wir in unserem Inneren, unserem Geist, ebenfalls Liebe sind. Das heisst, dass wir nicht nur Liebe besitzen, sondern dass wir echte Liebe sind! Gott ist der Schöpfer von den Menschen, mit anderen Worten – er ist unser Vater. Ist es darum nicht logisch, dass wir seine Kinder sind?! Der Bund zwischen dem himmlischen Vater und seinen Kindern ist die Liebe.

Hier steigt die Frage auf, warum wir Kinder so anders sind als unser Vater im Himmel? Sind wir tatsächlich anders als der Vater? Wie bereits gesagt, ist Gott Geist und wir sind das auch, zumindest gilt dies für das geistige Reich, das auf das Erdenleben folgt.

Das Leben auf der Erde in seinem materiellen Aufbau ist eine Zwischenphase für den Mensch, die notwendig ist um unsere verkehrten Ansichten verändern zu können und das auf eine relativ rasche Weise. Fast alle Menschen stammen von den mit Luzifer gefallenen Engeln ab. Durch dessen Hochmut und Eigenliebe wurden die guten göttlichen Eigenschaften auch bei den Nachkommen Luzifers und seinem Anhang negativ verändert. Ohne Eingreifen des himmlichen Vaters würden Luzifer mit seinem gesamten Anhang durch die Trennung vom Bund der Liebe des Schöpfers in den Tod übergehen. Aber Gott will und kann keines seiner Geschöpfe in den ewigen Tod laufen lassen. Deshalb hat er die materielle Welt erschaffen um allen Abtrünnigen Gelegenheit zu geben, die wahren und guten Eigenschaften wieder anzunehmen, die nötig sind um im Himmel zu sein oder dahin zurückzukehren. Die Rettung für diese Abtrünnigen ist somit die materielle Welt. Hier erhält jeder die Möglichkeit,  seine verkehrten Ansichten zu begreifen und an die Liebe des himmlichen Vaters anzupassen.

Wir sind auch Liebe, aber wo ist diese Liebe? Die Liebe ist so kostbar, dass unser innerer Geist, der diese Liebe ist, verschlossen gehalten wird aus Vorsorge vor den unreinen Gedanken und Wünschen des Menschen. Wir haben trotzdem alle Möglichkeiten um uns selbst kennen zu lernen durch Erlebnisse oder durch Lesen von göttlichen Informationen, um unsere Wesensart zu verändern entsprechend den guten Eigenschaften wie Liebe, Geduld und Barmherzigkeit. So geschieht die Umkehr in den Bund mit dem himmlichen Vater, dem Bund der Liebe. Die Anpassung an die göttliche Liebe macht den ursprünglich aus Vorsorge einge-schlossenen Geist frei, so dass er mitarbeiten kann am Wachstum der menschlichen Liebe zu Gott.

In der Haushaltung, Band 2, durch Jakob Lorber aufgeschrieben, steht in Kapitel 85 das volgende: “Für denjenigen, der im Bund bleibt, bin ich ein Vater und er ist mein Kind; und wer immer diesem Bund beitritt, dem soll die wahre Kindschaft zu Teil werden. Aber wer sich von dem Bund trennt, der trennt sich auch von mir und während der Zeit, in der er getrennt verbleibt von diesem heiligen Bund, wird er die Kindschaft verlieren.”

Hier lesen wir, dass Gott als unser himmlicher Vater alles unternimmt um allen Menschen die Kindschaft zu geben. Aber das kann nicht mittels seiner Allmacht durchgeführt werden. Das hätte er von Beginn der Schöpfung an tun können. Dann wären wir Roboter, die alles ausführen würden, was Er will. Das ist es aber nicht, was Gott geplant hat. Wir, seine Geschöpfe, sollen begreifen, dass wir freiwillig einsehen können, dass Gott für uns der Vater ist und sollen auf dieser Erkenntnis aufbauen und handeln. Die Willensstärke beim Menschen ist vielfach schwach, aber wenn wir den himmlichen Vater bitten um mit seinem starken Willen zu helfen, dann geschieht das auch. Wohl ist es nötig, dass wir uns mit seiner Liebe verbinden, was nicht nur unsere Liebe zu Gott sondern auch zum Nächsten einschließt.

Wenn wir uns lösen von seinem Bund, dann wird dies meist schon hier in unserem Erdenleben geschehen und der negative Zustand der Seele, der dadurch entsteht, wird nach dem Ablegen unseres materiellen Körpers mitgenommen werden ins geistige Reich bzw. Leben. So wie die Lebensweise des Menschen auf Erden war, so wird es dort auch zu Beginn sein. Das sagt aus, dass Gott niemand zu verurteilen braucht, weil jeder entsprechend seiner gearteten Liebe in den Bereich gehen will, der dieser Liebe gleicht. Ist die Liebe auf negative Dinge gerichtet, wie Machtstreben, Eigenliebe, körperliche Gelüsten oder ähnliches, dann bedeutet dies das Verlassen des göttlichen Bundes und jener Mensch wählt für sich die Hölle.

Kommt jedoch zu einer späteren Zeit eine bessere Einsicht zum Bewusstsein, dann erhält man Hilfe von Engeln, die den Weg zurück in den Bund der Liebe aufzeigen. Es ist wichtig zu wissen, dass Gott auch in der Hölle pure Liebe ist. Jeder, der es möchte, wird vom himmlichen Vater als ein verlorener Sohn anerkannt und wieder aufgenommen.

Menschen, die bereits hier auf Erden zur Einsicht kommen, dass Liebe das wichtigste im Leben ist und dementsprechend leben, werden durch ihre Schutzengel gestärkt. Nach ihrer Ankunft im geistigen Reich beginnt der Weg zum Himmel, der in Abhängigkeit vom einzelnen Menschen kürzer oder länger sein kann. Mit Sicherheit sind diese Menschen schon voller Freude und ihre Liebe wird ständig steigen. Liebe ist das Leben selbst! Je mehr Liebe, desto stärker und seliger fühlt sich der Mensch. Aber im Gegenteil, das ist wenn zu wenig oder keine göttliche Liebe vorhanden ist, befindet sich der Mensch in Dunkelheit und nahe dem ewigen Tod.

Gott, das ist unser sichtbarer Vater Jesus, ist die reinste Liebe, die niemand richten wird, jedoch jeden selig machen will. Aber der Mensch muss das auch wollen und Gottes Liebe folgen. Gott zwingt niemanden in seinem Leben auf Erden und noch weniger in der geistigen Welt. Deshalb empfängt jeder das, was er wählt!

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Das Gebet – G.K. Holderer

Das Gebet 
G.K.Holderer, Januar 2014

Wenn wir ein Kreuzworträtsel anschauen, dann finden wir manchmal die Frage: ‘Anrufung von Gott’! Als Antwort muss man ‘Gebet’ eintragen. Ist eine Anrufung von Gott mit Gebet gleich zu setzen, denn Anrufung hört sich nach einem einseitigen Monolog an, bei dem lediglich der Mensch einen Hilferuf zu Gott schickt? Dazu müssen wir das Wort ‘Gebet” näher untersuchen.
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Die Flut der Liebe – G.K. Holderer

Die Flut der Liebe

– G.K.Holderer, Dezember 2013 –

Der Ausdruck ‘Flut der Liebe’ erinnert ein wenig an das Wort ‘die Sündflut’, wobei Liebe und Sünde selbstverständlich das Gegenteil voneinander sind. Die Sündflut ist zweifellos durch das schlechte Leben der damaligen Menschen hervorgerufen worden. Hochmut und Herrschsucht beherrschte die Menschen. Dies führte schliesslich zur selbst verursachten Katastrofe. Wasser war der äussere Anlass, es überflutete alles Land.

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